Ein Trend, der schon damals Jahrzehnte überdauert hat und jetzt wieder in die Gegenwart zurückgeholt wurde, ist Vintage. Ob es um Schuhe, Taschen oder um Kleidung geht – Secondhand-Ware aus früheren Zeiten ist wieder in. Alt ist aber nicht unbedingt gleichwertig mit dem Wort antik. So gibt es inzwischen viele Artikel, die den sogenannten Vintage-Look haben, aber neu hergestellt worden sind. Das bedeutet einfach nur, dass die Artikel vom Style her aussehen, als ob sie aus früheren Zeiten stammen würden.

Wenn es um Taschen geht, sieht man hier oft großflächige Blumendrucke und Muster, Stickereien, Spitze oder große Metallschnallen. Auch hochwertiges Leder ist dabei oft kombiniert. Wer nicht gerade wunderschöne Einzelstücke von Oma aufgehoben hat, der sollte dringend diese vielen schönen Produkte miteinander vergleichen. Will man eine richtige Vintage-Tasche kaufen, die wirklich aus den Jahren 1920-1970 stammt, legt man meist ähnlich viel Geld hin, wie für eine neue Designertasche. Der abgenutzte Look, den diese Taschen besitzen, ist natürlich unverwechselbar – da können die neuen Taschen nicht mithalten, die nur einen Vintage-Look besitzen.

Kombinieren sollte man die Vintage-Bags am besten mit zarten Weiß-, Creme- und Rosatönen oder mit Erdfarben wie Beige, Braun und Khaki. Auf keinen Fall sollte man bei Blumenprints oder anderen Musterdrucken oder Stickereien noch ein zweites Muster dazu tragen. Um das Accessoire aufzugreifen, lieber eventuell noch Ohrringe oder Armringe mit dem Muster oder der Farbe der Tasche dazu tragen. So sieht der Vintage-Look professionell gestylt aus, und die Tasche wird als Hauptaccessoire ins richtige Licht gestellt.